Einmal im Jahr machen wir uns noch vor dem Morgengrauen auf den Weg in die Justizvollzugsanstalt (JVA) Werl. Freiwillig ins Kittchen sozusagen. Nach ausgiebigem Sicherheitscheck geht es dann um kurz vor neun los: Gemeinsam mit "ausgewählten" Gefangenen der JVA Werl starten wir den ersten, von uns organisierten Gottesdienst. Häufig haben wir dafür ein Anspiel vorbereitet, singen aussagekräftige Lieder. Anschließend frühstücken wir gemeinsam mit den Gefangenen. Das ist schon spannend, denn hier bietet sich die Gelegenheit, mit den Insassen ins Gespräch zu kommen. Über "Gott und die Welt", im wahrsten Sinne sozusagen.

Daraus sind schon intensive Kontakte entstanden, die über den Besuch der JVA hinaus andauerten. Nach dem Frühstück folgt ein zweiter Gottesdienst nach dem gleichen Prinzip. Und damit endet dann auch schon unser Gefängniseinsatz.

Vom Gefängniseinsatz 2010: Wir wollen den Gefangenen von Jesus erzählen, ihnen Perspektiven aufzeigen, wollen sagen, dass Gott sie liebt, trotz dem Mist, den sie "offensichtlich" gebaut haben. Eines darf man bei der ganzen Sache nicht vergessen: Gehörten wir nicht eines Tages alle ins "Gefängnis", wenn da nicht die Sache mit Jesus und seinem Tod am Kreuz gewesen wäre?

Wenn du diese Aktion "Gefängniseinsatz Werl" gut findest und beim nächsten mal auch gerne dabei sein möchtest, dann sprich Helmut Sudmeier (05703 24 53) an. Er kann dir Einzelheiten erklären und freut sich sicherlich über dein Interesse! Die Einsätze finden übrigens immer am 3. Advent des Jahres statt.