Ev. Gemeindehaus Eickhorst

Unser Gemeindehaus in Eickhorst wurde am 1. Advent 1964 eingeweiht. Seitdem haben die Eickhorster Gemeindeglieder eine eigene Gottesdienststätte, nachdem sie lange Jahre in der alten Schule Gottesdienst feierten.

Aus der Verbindung mit der Berliner Stadtmission bekam das Haus den Namen  Adolf-Stoecker-Haus, der sich in der Leitung der Berliner Stadtmission große Verdienste erwarb.

Adolf Stoecker (1835 - 1909) gab durch seine Äußerungen Anlass zu nationalsozialistischen Tendenzen und Interpretation. Nach ausführlicher Diskussion hat das Presbyterium eine Bronzetafel mit folgendem Text am Haus angebracht und später den Namen in „Evangelisches Gemeindehaus Eickhorst“  geändert.

In Verbundenheit mit der Berliner Stadtmission hat das Presbyterium der Ev. luth. Kirchengemeinde Hille dieses Gemeindehaus 1964 nach deren Begründer Adolf Stoecker (1835-1909) benannt, der die geistlichen und sozialen Nöte seiner Zeit erkannte und bekämpfte.

Gleichzeitig ist mit dem Namen Adolf Stoecker jedoch Antisemitismus verbunden, dem es auch heute noch entschieden entgegenzutreten gilt.

Die Kirchengemeinde Hille hält an ihrem Auftrag fest, der in Übereinstimmung steht mit dem Leitmotiv der Berliner Stadtmission: „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn“ (Jeremia 29, Vers 7).

   Das Presbyterium der Ev. luth. Kirchengemeinde Hille im Jahre 2002

 

Gottesdienste, Kindergottesdienst, Frauenhilfe und der Eickhorster Posaunenchor mit seiner Übungsstunde, das sind regelmäßige Veranstaltungen in unserem Gemeindehaus in Eickhorst. Hinzukommen verschiedene andere Veranstaltungen, wie Bibelabende, Seniorenfeiern etc.

Viele Bücher, Grußkarten, Hörbücher, Lieder, Filme und Geschenkartikel bekommen sie in der Christlichen Bücherstube Hille.

Die Bücherstube in Hille wird durch ehrenamtliche Mitarbeiter geführt und ist organisatorisch eine Filiale der Christliche Bücherstuben GmbH.


Mindener Straße 102, 32479 Hille
Tel.: 05703/5867
Fax.: 05703/517690

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr und 15.00 - 18.00 Uhr
Samstag: 9.00 - 12.00 Uhr
 
sonntags Obere Etage Katchugottesdienst 10.30 Uhr
  untere Etage Kindergottesdienst und Kinderbetreuung 10.30 Uhr
  Sondayraum Sonday (3. Sonntag im Monat) 18 Uhr
  gemütlicher Raum Gebetsgemeinschaft 20 Uhr
       
montags gemütlicher Raum Treff nach acht 20.30 Uhr
  Bühne Kirchenchor 20 Uhr
  obere Etage 4 x Jahr Blutspenden 16 bis 20 Uhr
       
dienstags Toberaum Senioren-Gymnastik 9 bis 10.30 Uhr
  Billardraum Konfirmandenunterricht 16 bis 18 Uhr
  gemütlicher Raum Konfirmandenunterricht 16 bis 18 Uhr
    Erwachsenbibelkreis 20 Uhr
  Billardraum Jugendhauskreis 19.30 Uhr
  Bühne  Posaunenchor 19.30 Uhr
       
 mittwochs Sondayraum Mädchenjungschar 17 bis 18.30 Uhr
  Billardraum Kindergottesdienstvorbereitung 18.30 Uhr
  kleiner Saal Frauenhilfe (14-tägig) 14.30 bis 16.30 Uhr
       
       
donnerstags Sondayraum Krabbelgruppe 9.30 bis 11 Uhr
  Billardraum Konfirmadenunterricht 16 bis 18 Uhr
  gemütlicher Raum Konfirmadenunterricht 16 bis 18 Uhr
  Billardraum Jugendhauskreis 20 Uhr
       
freitags Billardraum, Toberaum Jungenjungschar 15.45 bis 18 Uhr
  Billardraum, Toberaum Tikitee 20 Uhr
       
samstags Sondayraum LAoN (ein Samstag im Monat) 19 Uhr

Raumwünsche über diesen Plan hinaus sind mit dem Küster Karlheinz Breuer und Pastor Peter Fischer abzusprechen.

Im Jahre 1523 wurde die Hiller Kirche fertiggestellt. Etwa 200 Jahre später, im Jahre 1752, musste sie um 12 Meter verlängert werden, um die große Gemeinde fassen zu können. Der Turm wurde erst im Jahre 1801 gebaut. Verschiedene Umbauten in den späteren Jahren haben die Innenansicht er­heblich verändert. So wurden 1954 bei der letzten großen Renovierung die seitlichen Emporen abgebaut. Auch steht jetzt der Altar im Westen und nicht - wie sonst in Kirchen üblich - im Osten. Eine Besonderheit aber sind vor allem die wertvollen Deckenmalereien aus dem Jahre 1523, die bei der Renovierung freigelegt wurden.

Neben der Kirche steht die große Linde. Ihr Alter wird auf über 600 Jahre geschätzt. Eiserne Ketten, Ringe und Stangen halten ihr breit ausladendes Astwerk zusammen.

In dieser herrlichen, alten Kirche finden jeden Sonntag um 10.30 Uhr Gottesdienste zum Lob Gottes statt. Jeder dieser Gottesdienste wird auf Kassette / CD aufgenommen, und die vervielfältigten Kassetten / CDs werden zu alten und kranken Gemeindegliedern gebracht.

Die Anfangszeit des Gottesdienstes ist genauso familienfreundlich wie das Angebot des parallel stattfindenden Kindergottesdienstes und der Kinderbetreuung im Volkening - Gemeindehaus. Der neue Eltern-Kind-Raum bietet Eltern mit ihren Kindern die Teilnahme am Gottesdienst, auch wenn die Kinder mal unruhig sind.

Moderne Lieder zu Klavier und Gitarre und Choräle mit Orgelbegleitung wechseln sich ab. Viele Gottesdienste werden auf verschiedene Art und Weise von Mitarbeitern mit gestaltet: Liedvorträge, Pantomime, Anspiel, Interviews usw.

sonntags Gottesdienstraum Gottesdienst (1. und 3. Sonntag im M.) 9.15 bis 10.15 Uhr
  Gottesdiensraum Kindergottesdienst 10.30 bis 11.30 Uhr
   Frauenhilfesraum  Kindergottesdienst  
       
dienstags Frauenhilfsraum Posaunenchor 20 Uhr
       
mittwochs Frauenhilfsraum Frauenhilfe Nachmittagskreis (14 tägig) 15 bis 16.30 Uhr
    Frauenhilfe Abendkreis (14 tägig) 19.30 Uhr
       

Bei Terminverschiebungen und Terminwünschen bitte an Ingrid Wüllner oder Pastor Fischer wenden.

Wenn Sie oben im Gemeindehaus vor dem großen Saal stehen, sehen Sie einen Mann auf einem Ölgemälde: Johann-Heinrich Volkening.

Er wurde als Sohn eines Müllers am 10. Mai 1796 in Hille geboren.

Über 31 Jahre war er später Pfarrer in Jöllenbeck bei Bielefeld. Volkening wurde zum großen Erweckungsprediger in Ostwestfalen. Seine Predigten waren anstößig und riefen viel Widerspruch in den Gemeinden hervor. Diejenigen aber, die sich durch seine Verkündigung ansprechen ließen, änderten ihren Lebensstil. Sie hatten erkannt, dass der Glaube an Gott auch Auswirkungen auf den Alltag haben muss.

Nach seiner aktiven Predigtzeit machte Volkening es sich zur besonderen Aufgabe, für die Kranken in der Gemeinde zu beten. Er starb im Jahre 1877 in Holzhausen bei Preußisch-Oldendorf.

Bei der Grundsteinlegung des Gemeindehauses wurde urkundlich festgehalten, dass dieses Gebäude den Namen Johann-Heinrich-Volkening-Haus tragen soll. Jedoch wird es landläufig nur als Volkeninghaus oder Gemeindehaus bezeichnet.

 

Neben den allgemeinen Gemeinderäumen ist dort auch das Gemeindebüro untergebracht.